Uniform Commercial Code - UCC

§ 1 Grundlagen

  1. Unternehmen und Gewerbe sind bei der Stadtverwaltung zu beantragen und genehmigen.

  2. Die Genehmigung kann versagt werden, wenn

    • gegen Moral und oder Sitten verstoßen,

    • der Wirtschaft nachhaltig geschadet wird oder

    • dauerhaft erhebliche staatliche Förderungen benötigt werden.

  3. Unternehmen und Gewerbe dürfen nur den durch das Gewerbeamt genehmigten Tätigkeiten nachgehen. Bei Verstoß drohen Bußgelder bis hin Entziehung der Unternehmens- und Gewerbelizenz.

  4. Genehmigte Unternehmen und Gewerbe sind verpflichtet, nach kaufmännischem Pflichtbewusstsein Buch zu führen. Eine einfache Buchführung ist angemessen. Zuwiderhandlungen können mit Sanktionen von einer Geldstrafe bis zur Untersagung des Unternehmensgegenstandes, inklusive Entziehung der Unternehmens- und Gewerbelizenz, verhängt werden. 

 

§ 2 Aufsichtsbehörde

Die Kontrolle und Überprüfung der Unternehmen und Gewerbe liegt beim FIB. Bei Verstößen gegen geltendes Recht übernimmt das FIB die entsprechende Ermittlungen der Verstöße.

  1. Unternehmen und Gewerbe haben dem FIB auf Verlangen Auskunft über ihre Angestellten und Geschäftsvorgänge zu erteilen.

  2. Im Rahmen einer Ermittlung kann die Durchsuchung der Gelände, Räumlichkeiten und Personen gemäß Executive Act durch einen Richter angeordnet werden.

 

§ 3 Angestellte

Im Folgenden wird das ordentliche Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Staate San Andreas definiert. Die Rechte sowie Pflichten beider Seiten werden hier aufgeführt.

  1. Definition

    • Der Arbeitgeber ist eine juristische Person, die das Arbeitsverhältnis bestimmt und formuliert. Er hat Sorgfalt für den Arbeitnehmer im Rahmen des Arbeitsverhältnisses zu tragen. 

    • Der Arbeitnehmer ist eine natürliche Person, die das Arbeitsverhältnis annimmt und dem Arbeitgeber und dessen Weisungen unterliegt.

  2. Alle Unternehmen und Gewerbe sind verpflichtet, ihren Angestellten regelmäßig angemessene Gehälter nach Verhältnis der Tätigkeiten und dem Zeitaufwand zu bezahlen. Die Gehaltszahlungen sind nachweisbar auszuzahlen.

  3. Verstöße gegen Absatz 2 werden strafrechtlich geahndet.

  4. Eine Kündigung kann von beiden Seiten gleichwertig geäußert werden.

    • Eine außerordentliche Kündigung erfolgt fristlos und unter Angabe wichtiger Gründe. Die Gründe dürfen dem Kündigenden nicht länger als 2 Werktage bekannt sein. Andernfalls ist eine außerordentliche Kündigung unwirksam.

    • Eine ordentliche Kündigung erfolgt zur Frist unter c) und kann ohne Gründe abgegeben werden. 

    • Dem Arbeitnehmer steht eine gesetzliche Kündigungsfrist von 2 Werktagen zu, sollte mit dem Arbeitgeber nicht etwaiges vereinbart sein.