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Criminal Code - CC

Criminal Code - CC

 

Allgemeiner Teil

§1 - Vorsätzliches und fahrlässiges Handeln

  1. Vorsätzlich handelt, wer die Verwirklichung einer Straftat für möglich hält und sich damit abfindet.
     

  2. Fahrlässig handelt, wer es für möglich hält eine Straftat herbeizuführen, dies aber nicht will.
     

§2 - Versuch

  1. Eine Straftat versucht, wer in seinem Entschluss zur Tatbegehung oder zur Anstiftung durch unmittelbar vorangehende Handlungen zur Verwirklichung des Tatbestandes ansetzt.
     

  2. Der Versuch einer vorsätzlichen Straftat oder die Beteiligung am Versuch ist strafbar und kann milder als die vollendete Tat bestraft werden.
     

  3. Entscheidet das Gericht auf mildere Strafe, so kann es eine Geld- unterhalb der im Gesetz genannten Mindeststrafe verhängen.
     

§3 - Täterschaft und Teilnahme

  1. Täter ist, wer die Straftat selbst oder durch einen anderen begeht oder zu ihrer Ausführung beiträgt.
     

  2. Begehen mehrere die Straftat gemeinschaftlich, so wird jeder als Täter bestraft.
     

§4 - Notwehr

  1. Wer eine Tat begeht, um einen gegenwärtigen oder unmittelbar drohenden rechtswidrigen Angriff auf sich, seine Rechtsgüter oder einen anderen abzuwehren handelt in Notwehr.
     

  2. Wer das notwendige gerechtfertigte Maß der Notwehr überschreitet handelt rechtswidrig.
     

§5 - Freiheitsstrafen und Rechtsfolgen

  1. Eine Freiheitsstrafe wird fällig, wenn ein Verurteilter die Geldstrafe nicht leistet oder das Gericht eine verpflichtende Freiheitsstrafe verhängt.
     

  2. Die Höhe der Freiheitsstrafe richtet sich nach der Höhe der verhängten Geldstrafe. Für jeweils 100$ Geldstrafe sind 6 Strafeinheiten anzusetzen, mindestens jedoch 20 Strafeinheiten.
     

  3. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mindestens 180 Strafeinheiten verurteilt wird verliert für die Dauer von 4 Wochen die Berechtigung öffentliche Ämter zu bekleiden.
     

§6 - Bildung der Gesamtstrafe

 

  1. Verletzt eine Tat mehrere Strafgesetze wird die Strafe nach dem Gesetz bestimmt, welches die schwerste Strafe androht.
     

  2. Hat ein Täter durch mehrere eigenständige Taten mehrere Strafgesetze verletzt so werden diese Taten in einem Verfahren abgeurteilt. Es wird auf eine Gesamtstrafe erkannt, die sich nach dem Gesetz richtet, das die schwerste Strafe androht.
     

  3. Auf Antrag kann das Gericht bestimmen über einzelne Taten getrennt zu verhandeln. Dies ist besonders geboten, wenn der begründete Verdacht besteht, dass ein Beschuldigter die Regelung des Absatz 2 missbraucht.
     

§7 - Geltungsbereich

 

  1. Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.
     

  2. Dieses Strafgesetzbuch gilt für alle Taten, die in San Andreas begangen werden.
     

  3. Dieses Strafgesetzbuch gilt, unabhängig vom Recht des Tatorts, für alle Taten, die im Ausland begangen werden.


 

Besonderer Teil

Straftaten gegen das Leben, die körperliche Unversehrtheit und die Freiheit

§8 - Körperverletzung

  1. Wer einen Menschen körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Geldstrafe bis zu 20.000$ bestraft.
     

  2. Der Täter ist nur auf Antrag des Geschädigten zu verfolgen
     

§9 - Gefährliche Körperverletzung


 

  1. Wer eine Körperverletzung 


(a) unter Verwendung eines gefährlichen Werkzeugs oder


(b) mit anderen gemeinschaftlich 


begeht, wird mit Geldstrafe bis zu 30.000$ bestraft.
 

§10 - Schwere Körperverletzung
 

  1. Wer eine Körperverletzung begeht, die die verletzte Person ihr Bewusstsein oder die Kontrolle über Ihren Bewegungsapparat verlieren lässt wird mit einer Geldstrafe von 1.000$ bis 35.000$ bestraft.

     

§11 - Tötung

 

  1. Wer einen Menschen tötet wird mit Freiheitsstrafe von 720 Strafeinheiten bis zu 4.500 Strafeinheiten bestraft.
     

  2. Für Täter, die durch fahrlässiges Handeln einen Menschen töten kann das Gericht auf Geldstrafe von 5.000$ bis zu 40.000$ entscheiden.
     

  3. Wiederholungstäter, die aus Mordlust, Habgier, niedrigen Beweggründen, heimtückisch, grausam oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken einen Menschen töten, können mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft werden.
     

§12 - Nötigung

 

  1. Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Geldstrafe bis zu 20.000$ bestraft.
     

  2. Wer eine Nötigung als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Nötigungen verbunden hat begeht wird mit Geldstrafe von 1.000$ bis zu 30.000$ bestraft.
     

§13 - Freiheitsberaubung 

 

  1. Wer einen Menschen gefangen hält wird mit Geldstrafe von bis zu 30.000$ bestraft
    .

     

§14 - Unterlassene Hilfeleistung


 

  1. Wer es bei Unglücksfällen unterlässt, die zumutbare Hilfe zu leisten, obwohl dies zur Rettung eines Menschen offensichtlich erforderlich ist, wird mit Geldstrafe bis zu 500$ bestraft.
     

  2. Wer einen Dritten bei der Hilfeleistung oder dem Versuch der Hilfeleistung behindert, wird mit Geldstrafe bis zu 1000$ bestraft.
     

Straftaten gegen das Eigentum
 

§15 - Diebstahl
 

  1. Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Geldstrafe bis zu 3.000$ bestraft.
     

  2. Wer eine Schusswaffe einem anderen wegnimmt wird mit Geldstrafe bis zu 5.000$ bestraft.
     

§16 - Hehlerei
 

  1. Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen hat, kauft oder absetzt um sich oder einen Dritten zu bereichern wird mit Geldstrafe bis zu 5.000$ bestraft.
     

§17 - Raub
 

  1. Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen unter Anwendung oder Androhung von Gewalt in der Absicht wegnimmt, sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Geldstrafe bis zu 25.000$ bestraft.
     

  2. Wer einen Raub unter Verwendung eines gefährlichen Werkzeugs begeht wird mit Geldstrafe von 500$ bis zu 30.000$ bestraft.
     

  3. Wer einen Raub als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Raub verbunden hat unter Mitwirkung eines anderen Bandenmitglieds begeht wird mit Geldstrafe von 1.000$ bis zu 30.000$ bestraft.
     

$18 - Betrug

  1. Wer einen Menschen durch Täuschung über Tatsachen zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung bewegt und dadurch am Vermögen schädigt, um sich oder einen Dritten zu bereichern wird mit Geldstrafe bis zu 5.000$ bestraft.
     

§19 - Sachbeschädigung

  1. Wer eine fremde Sache vorsätzlich beschädigt oder zerstört wird mit Geldstrafe bis zu 500$ bestraft.
     

  2. Wer eine Sachbeschädigung an einer Sache der staatlichen Organe begeht wird mit Geldstrafe bis zu 1.000$ bestraft.
     

Straftaten gegen die Ehre
 

§20 - Beleidigung

  1. Wer seine Missachtung oder Nichtachtung eines anderen diesem in wahrnehmbarer Weise so äußert, dass ein unbefangener Dritter dies als ehrverletzend oder herabwürdigend versteht wird mit Geldstrafe bis zu 1.000$ bestraft.
     

  2. Wer einen verfassungsmäßigen Vertretungskörper beleidigt wird mit Geldstrafe bis zu 2.000$ bestraft.
     

  3. Der Täter ist nur auf Antrag des Geschädigten zu verfolgen.
     

§21 - Üble Nachrede
 

  1. Wer über einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche geeignet ist den anderen in der öffentlichen Meinung verächtlich zu machen oder herabzuwürdigen wird mit Geldstrafe bis zu 2.000$ bestraft.
     

  2. Wer in Fällen des Absatz 1 wider besseres Wissen eine unwahre Tatsache nutzt wird mit Geldstrafe bis zu 3.000$ bestraft.
     

  3. Ist die Behauptung erweislich wahr oder stellt sie sich als wahr heraus ist der Täter nicht zu bestrafen
     

  4. Der Täter ist nur auf Antrag des Geschädigten zu verfolgen.

     

Straftaten gegen die öffentliche Ordnung und Rechtspflege
 

§22 - Vermummungsverbot
 

  1. Wer im öffentlichen Raum Kleidung trägt, die geeignet und den Umständen nach darauf gerichtet ist, die Feststellung der Identität zu verhindern wird mit Geldstrafe bis zu 1.000$ bestraft.
     

§23 - Hausfriedensbruch
 

  1. Wer rechtswidrig in die Wohnung, die Geschäftsräume oder das Grundstück eines anderen oder in öffentliche Einrichtungen eindringt wird mit Geldstrafe bis zu 1.000$ bestraft.
     

  2. Wer sich nach Aufforderung eines Berechtigten entfernt ist nicht zu bestrafen.
     

§24 - Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
 

  1. Wer einen verfassungsmäßigen Vertretungskörper durch Drohung oder Anwendung von Gewalt bei der Durchführung einer Amtshandlung behindert wird mit Geldstrafe bis zu 20.000$ bestraft.
     

§25 - Amtsanmaßung
 

  1. Wer sich unbefugt als Amtsträger ausgibt oder Handlungen vornimmt, die nur Amtsträgern zustehen wird mit Geldstrafe bis zu 5.000$ bestraft.
     

§26 - Urkundenfälschung
 

  1. Wer eine unechte Urkunde in der Absicht herstellt oder herstellen lässt sie zur Täuschung im Rechtsverkehr zu nutzen oder eine solche unechte Urkunde gebraucht wird mit Geldstrafe bis zu 5.000$ bestraft.
     

  2. Wer eine unechte Waffenlizenz herstellt, herstellen lässt oder gebraucht wird mit Geldstrafe von 500$ bis zu 5.000$ bestraft.
     

  3. Wer eine unechte Urkunde in der Absicht herstellt diese als Beweismittel vor Gericht einzubringen wird mit Geldstrafe von 500$ bis zu 5.000$ bestraft.
     

§27 - Falschaussage
 

  1. Wer als Zeuge vor Gericht uneidlich falsch aussagt wird mit Geldstrafe von 500$ bis zu 5.000$ bestraft.
     

  2. Wer als Zeuge vor Gericht falsch schwört wird mit Freiheitsstrafe von 60 Strafeinheiten bis 420 Strafeinheiten bestraft.
     

§28 - Bestechung

  1. Wer einem Amtsträger einen Vorteil für diesen oder einem Dritten dafür anbietet, dass er eine Amtshandlung vornimmt oder unterlässt und damit seine Dienstpflichten verletzt wird mit Geldstrafe bis zu 6.000$ bestraft.
     

  2. Wer als Amtsträger eine Bestechung dafür annimmt, dass er seine Dienstpflichten verletzt oder künftig verletzen würde wird mit Geldstrafe von 2.000$ bis zu 10.000$ bestraft.
     

  3. In Fällen des Absatz 2 reicht bereits die Annahme des Vorteils unabhängig von einer Bereitschaft zur Verletzung der Dienstpflicht für eine Strafbarkeit aus.
     

§29 - Missbrauch der Amtsgewalt
 

  1. Wer als Amtsträger die Vollziehung seiner Amtsgeschäfte in der Absicht sich oder einen Dritten zu bereichern missbraucht wird mit Geldstrafe von 500$ bis zu 10.000$ bestraft.
     

§30 - Verletzung von dienstlichen Geheimnissen
 

  1. Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis offenbart, das ihm als

                   (a) Amtsträger,

                   (b) Rechtsanwalt oder

                   (c) Angestellter im medizinischen Dienst

    bekannt geworden ist, wird mit Geldstrafe bis zu 8.000$ bestraft. 

     

  2. Kein Offenbaren im Sinne dieser Vorschrift liegt vor, wenn die im Absatz 1 genannten Personen, fremde Geheimnisse anderen Personen, die an ihrer beruflichen oder dienstlichen Tätigkeit mitwirken, zugänglich machen.
     

  3. Handelt der Täter in der Absicht, sich oder einen Dritten zu bereichern oder einen anderen zu schädigen, wird die Tat mit Geldstrafe bis zu 10.000$ bestraft.
     

  4. Die im Absatz 1 genannten Personen werden von dieser Verschwiegenheitspflicht unter Vorbehalt folgender Gründe befreit:

(a) Einwilligung des zu Schützenden,

(b) Anzeige einer geplanten Straftat,

(c)richterliche Anordnung oder

(d) zur eigenen Verteidigung
 

§31 - Fischwilderei
 

  1. Wer unter Verletzung fremden Fischereirechts oder Fischereigebiets fischt wird mit Geldstrafe bis zu 420$ bestraft.
     

§32 - Betäubungsmittel
 

  1. Betäubungsmittel im Sinne dieses Gesetzes sind Marihuana und seine Produkte, Rohopium und seine Produkte, Kokablätter und seine Produkte, sowie Lysergsäurediethylamid und Methamphetamin.
     

  2. Wer Betäubungsmittel besitzt wird mit Geldstrafe bis zu 6.000$ bestraft.
     

  3. Wer mit Betäubungsmitteln handelt wird mit Geldstrafe bis zu 30.000$ bestraft.
     

§33 - Arzneimittel
 

  1. Wer anderen ohne medizinische Notwendigkeit Zugang zu psychoaktiven oder berauschenden Arzneimitteln verschafft, oder mit diesen handelt wird mit Geldstrafe bis zu 30.000$ bestraft.
     

§34 - Schusswaffen
 

  1. Ein Dokument zum berechtigten Führen von Schusswaffen wird durch zugelassene staatliche Stellen ausgestellt. Zugelassene Schusswaffen werden durch lizenzierte Waffenhändler veräußert.
     

  2. Wer einer Person die kein gültiges Dokument zum Führen von Schusswaffen besitzt Zugang zu Schusswaffen verschafft wird mit Geldstrafe bis zu 30.000$ bestraft.
     

  3. Wer eine Schusswaffe führt ohne im Besitz eines gültigen Dokuments zum Führen von Schusswaffen zu sein wird mit Geldstrafe bis zu 6.000$ bestraft.
     

  4. Wer eine nicht registrierte Schusswaffe führt wird mit Geldstrafe bis zu 10.000$ bestraft.
     

  5. Wer bei der Begehung von Straftaten Schusswaffen nutzt oder die Nutzung androht kannt das Recht Schusswaffen zu führen entzogen werden.
     

  6. Wer eine Schusswaffe innerhalb von Ortschaften außerhalb der dafür vorgesehenen Schießstände abfeuert wird mit Geldstrafe bis zu 6.000$ bestraft.
     

Finanzstrafrecht
 

§35 - Unbefugte Gewerbeausübung


 

  1. Wer ein Gewerbe betreibt ohne einen Gewerbeschein zu besitzen wird mit Geldstrafe bis zu 2.000$ bestraft. Ferner hat er binnen der nächsten 3 Tage einen Gewerbeschein zu beantragen oder das Gewerbe einzustellen.

     

§36 - Unlautere Gewerbeausübung

 

  1. Wer als Gewerbetreibender staatliche Fördermittel mißbraucht wird mit Geldstrafe bis zu 10.000$ bestraft.
     

  2. Ferner kann der Court of Los Santos die Gewerbelizenz einziehen und eine erneute Gewerbeanmeldung untersagen oder unter Auflagen stellen.