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Neuer Chief of Justice stellt sich vor & spricht über Veränderungen!


Bild: Hall of Justice, Fotograf: Aiden Jackson


Los Santos - Am gestrigen Montagabend fand die Pressekonferenz des Department of Justice für die Öffentlichkeit statt. Pünktlich um 20 Uhr am Montagabend, betrat Herr O’Dare einer der neuen Bundesrichter das Podium und läutete die Pressekonferenz mit folgenden Worten ein:


“Liebe Behörden, liebe Justiz, liebe Mediziner und natürlich auch liebes Volk. Meine Kollegen und ich wurden vor ca. 10 Tagen hierher geschickt, um die Guantanamo Bay Verhältnisse zu klären und das Volk daran zu hindern, dass sie mit Mistgabeln und Feuer unsere heilige Hall of Justice überrennt. Nach vielen Gesprächen mit vielen Behörden, mit vielen netten und auch schlechten Erfahrungen, konnten ich und meine Kollegen Sunderland und Monreal, die Statistiken auswerten und darauf basierend einen Bericht erstellen und ihn zum Ministerium schicken. Es werden einige Änderungen auftreten, die nicht alle glücklich stimmen werden, aber es wird immer Verlierer und Gewinner geben. Folgende Änderungen werden ihnen nun näher erklärt! Es folgt nun, der Chief of Justice Mr. Fleming.”


Bilder: Pressekonferenz im Gerichtssaal der Hall of Justice, Fotograf: Kaito Lin


“Ladies und Gentleman, liebe Bürger, liebe Staatsbedienstete, liebe Behördenleiter, werte Kollegen. Mein Name ist Aldo Jonathan Fleming und ich wurde von Washington aus geschickt, um das Amt des Chief of Justice hier anzutreten.” Da er die gesamte Zuhörerschaft nicht mit großen Ausschweifungen zu seiner Person langweilen möchte, so verspricht er, dass all diejenigen die ihn kennenlernen müssen, dies in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten sicher tun werden und all diejenigen die ihn kennenlernen möchten, ihr Chance erhalten werden und frei heraus auf ihn zukommen können.


Des Weiteren ist es auch nicht sein Ziel, am heutigen Abend über all jene Änderungen im Detail zu sprechen, jedoch aber die Menschen des Staates San Andreas über einige wichtige Änderungen aufzuklären. Sicherlich benötigen die neuen Gesetze, die seit gestern (23.11.2020) schon in Kraft getreten und einsehbar sind, in ihrer Darstellung noch etwas Feinschliff, jedoch sind diese Gesetze inhaltlich das, was Herrn Fleming aus Washington als Mandat mitgegeben wurde, um es hier umzusetzen, so Herr Fleming an diesem Abend.

“Die ehrenwerten Bundesrichter haben einen Bericht geschrieben, der geteilte Emotionen im Department of Justice ausgelöst hat, einerseits sehen wir hier eine Bevölkerung und viele Staatsdiener, die in einer beeindruckenden Art, in einer Art die in der Tradition unserer großartigen Nation und unserer Gründerväter steht, Tag auf Tag ihren Dienst tun. Aber sie kranken an einem System, was traditionell betrachtet, Probleme mit sich bringt.” Mit diesen Worten, macht Herr Fleming auf die Rechtsreform aufmerksam. Die größte Rechtsreform, seit

dem Übergang des Bundesstaates San Andreas aus der Kolonialherrschaft, einer europäischen Kolonialherrschaft, welches man in der Gesetzesordnung bitter bemerkt habe.


Im Detail bedeutet dies, es herrscht kodifiziertes Recht, wie sonst in Schweden, Deutschland, der Schweiz oder in Spanien, wo jeder Einzelfall und jede Kleinigkeit geregelt wird und der gesunde Menschenverstand wird gar nicht erst in Betracht gezogen. Die Europäer schreiben ihr Recht mit der Feder aufs Papier, erklärt Herr Fleming weiter, in Amerika ist man es gewohnt Recht mit Waage und dem Hammer zu sprechen. “Das ist der Unterschied einfach erklärt”, führt Herr Fleming fort: “zwischen kodifizierten Recht wie in Europa und dem, was wir nun hier durchsetzen werden. Common Law, Richterrecht, Fallrecht. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass wir nicht mehr jede Kleinigkeit jede Eventualität gesetzlich regeln werden. Die Frage, wo steht das? Wollen wir ersetzen mit der Frage, wie sollte ich mich verhalten? Wie sollte es sein?”


Recht und Gerechtigkeit sind nicht das Gleiche, erklärt der Chief of Justice und bei all unserer Bestrebung werden sie es nie werden. Für ihn ist klar, dass das Papier und der Federkiel, wie sie in Europa genutzt werden, nicht gerecht sein können. Ein Stück Papier, egal mit wie viel Ambitionen es beschrieben wurde, verliert all diese Ambitionen, sobald ein Dritter es liest.


Die Menschen können gerecht sein und wir möchten, dass die Behörden, also die Polizei, die Staatsanwaltschaft, die Richterschaft, dass all diese Behörden, menschlicher werden. So erläutert der Chief of Justice sein Ziel und das Ziel des Department of Justice, welches mit dem neuen Rechtssystem erreicht werden soll. Doch neben diesem Ziel gibt es auch Wünsche, die Herr Fleming mit den Anwesenden teilt: “Das wir uns nicht hinter Bergen von Papier verstecken, sie ablehnen und diese Hall of Justice zu unserem Tempel machen, diese Hall of Justice ist ein Tempel des Volkes und das soll er wieder werden.”


Das Team des Department of Justice hat somit einhergehend alles geändert, was im Wege stand, das Recht wieder erlebbar zu machen und vor allem eins - beeinflussbar zu machen. Das Department of Justice in Washington hat entschieden, die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika hier nicht mehr bindend zu gestalten, sondern man hat uns eine San Andreas spezifische Verfassung mit auf den Weg gegeben. Voller Euphorie erklärt uns Herr Fleming den Hintergrund, der hinter solch einer Entscheidung steckt: “Der Hintergrund des Ganzen ist einfach der, dass man hier eine neue Rechtskultur gedeihen lassen möchte. Das kann nur passieren, wenn es auf einer eigenen Verfassung beruht.”


Nicht nur die Strafgesetze sondern auch die Strafprozessordnung wurden überarbeitet. An dieser Stelle gibt uns der neue Chief of Justice einen kleinen Einblick, der deutlich machen soll, dass jede Straftat zukünftig in der Hall of Justice verhandelt, bewertet und beurteilt wird. Auch wird entschieden, ob ein strafbares Verhalten vorliegt oder nicht. Im Detail bedeutet dies, dass man nicht mehr 2-3 Stunden bei dem Police Department verbringen wird, um am Ende eine Geldstrafe zu zahlen oder den Freispruch zu erhalten. Jede Person wird vernommen und der Fall geht schließlich den Weg über einen Staatsanwalt, vor einen Richter, vor ein ordentliches Gericht, mit einem Prozess der in der Öffentlichkeit stattfindet, den jeder beiwohnen kann und den jeder sehen und erleben kann.


Auch im Zivilrecht wird es die Möglichkeit geben, sich mit der jeweiligen Klage direkt an dieses Haus zu wenden, so Herr Fleming. Wird der Fall auftreten, dass bei Einzelfragen das Gesetz etwas nicht regelt, so würden anschließend die Richter ins Spiel kommen. Der Chief of Justice äußerte sich in diesem Fall mit den Worten: “Artikel 4 unserer neuen Verfassung bietet den Richtern die Möglichkeit über Beschlüsse, die Rechtskultur dieses Staates weiterzuentwickeln, auf Basis dessen, wie unsere Gesellschaft die Rechtskultur versteht, interpretiert und wie unsere Bürger sie brauchen.”


Dafür nennt er ein einfaches Beispiel: “Sie sind Betreiber eines kleinen Teeladens und halten es für eine gute Idee, Tee zu verkaufen, den sie nicht importiert bekommen haben, weil er unter irgendwelchen Handelsbeschränkungen fällt. Anstatt jetzt eine riesige Gesetzesnovelle zu starten, in der wir Gesetze streichen, neu schreiben, uns mit fünfzehn Behörden auseinandersetzen müssen, wie wir diesen Kram jetzt irgendwie importiert kriegen, oder ob das legal sein darf, gehen sie zu einem Richter und überzeugen Sie ihn davon, dass sie in guter Absicht handeln. In einer Absicht, von der die Bevölkerung profitiert, von der unsere Gesellschaft profitiert und in der unser großartiges Land wachsen kann. Dann steht diesem Richter Nichts im Wege dies zu erlauben, außer seine eigene Überzeugung und dieser eben angesprochenen Verfassung.”


Zum Schluss erfreut der Chief of Justice, Herr Fleming das versammelte Publikum mit einem Rat. Er legt allen nahe, sich die neue Verfassung einmal anzuschauen, denn dort seien Artikel, die für jeden von Wichtigkeit seien. Mit den entsprechenden Behörden, um die es hier geht, werden wir in den nächsten Tagen auch das speziellere Recht besprechen, auch die Behörden werden die Strafprozessordnung kennenlernen müssen. Das dieses Vorhaben nicht in kürzester Zeit erledigt sein würde, so Herr Fleming, sei hoffentlich allen klar. “Es wird einige Tage dauern, auch wir werden unsere Behörde ändern müssen.” Auch er, habe ein wenig mit den Augen klimpern müssen, als er sah, was alles in den letzten Wochen passiert sei. Auch das Department of Justice benötige etwas Zeit um alles zu klären und strukturieren.


“Aber ich verspreche ihnen, wenn sie genauso geduldig mit uns sind, wie wir es mit ihrer Akzeptanz dieser Rechtsordnung gegenüber sein werden und sein müssen, dann werden wir am Ende in einigen Tagen, Wochen und Monaten hier stehen und ein neues San Andreas erleben, indem es immer noch Gewinner und Verlierer gibt, auch hier vor Gericht, aber in dem am Ende jeder das Gefühl hat, vollumfänglich gehört worden zu sein.” versprach Herr Fleming den versammelten Menschen und somit sinnbildlich allen Bürgern des Staate San Andreas.


Er schloss die Pressekonferenz mit den Worten:

“Meine Damen und Herren Gott schütze Sie und Gott schütze die Vereinigten Staaten von Amerika.”


Autorin: Ava Young Quelle: Pressekonferenz in der Hall of Justice, am 23.11.2020, um 20.00 Uhr

Sprecher: Herr Aldo Jonathan Fleming, Chief of Justice


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