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Bewaffneter Überfall und Raub auf das LSMD

Aktualisiert: Nov 10

Los Santos City - Eine unbekannte Gruppe aus sieben bis acht maskierten Personen hat vergangenen Mittwochabend mehrere LSMD-Mitarbeiter in eine Falle gelockt, bedroht und abschließend das LSMD-Hospital selbst überfallen.

Bild: Außenansicht vom LSMD-Hospital, Fotograf: Aiden Jackson In der Woche zuvor gab es bereits wiederholt Drohanrufe an die Leitstelle des LSMDs, so ein Sprecher des LSMD. Inhalt der Drohanrufe war die Verhinderung eines routinemäßigen, psychologischen Gutachtens, mit dem eine Ärztin beauftragt wurde. Bei diesen Anrufen wurden zudem mehrmals die Namen von LSMD-Mitarbeitern aufgezählt, besonders die der LSMD Leitung, mit den Aussagen: “Denk doch nur an die Kollegen!”, “Lasst die psychologische Untersuchung fallen!” und “Ihr wollt doch nicht, dass den Kollegen etwas passiert”.


Neben besagten Drohanrufen wurde zudem eine Mitarbeiterin gestalkt und mit mehreren Anrufen belästigt, bei denen der anonyme Anrufer ihr ganz genau berichtete, wo er sie überall beobachtet hatte. Eine weitere Mitarbeiterin ist einer versuchten Entführung am Stadtpark nur knapp entkommen. Auch die Fahrzeuge des LSMDs wurden beschädigt und mehrmals demoliert, so der Sprecher.


Ob all diese Vorfälle im Zusammenhang stehen, ist zum aktuellen Zeitpunkt fraglich, dennoch häuften sich diese Vorfälle im Laufe der letzten Woche. Die Gesamtsituation und Schwere der Vorfälle spitzte sich schließlich vergangenen Mittwochabend zu.


Ausgangssituation war ein alltäglicher Dispatch, woraufhin eine Kollegin des LSMD sich zur angegebenen Unfallstelle begab. Was sich im Detail abspielte, als sie dort ankam ist nicht bekannt, jedoch bekam die Leitstelle des LSMD nur wenig später einen weiteren Dispatch von eben dieser Kollegin. Zusätzlich ging ein Funk mit dem Status 0 (Kollegen in Gefahr) ein, bevor es um sie still wurde.


Aufgrund dessen, fuhren zwei weitere Kollegen los, um die Kollegin zu suchen und zu unterstützen. Zu diesem Zeitpunkt gingen die Kollegen zunächst von einem Unfall aus und hatten dabei nichts drastisches im Sinn, so einer der beiden Ärzte. “Woher sollten wir denn wissen, was uns dort erwartet. Keiner von uns hätte das vorher auch nur geahnt!”


Der Dispatch der Kollegin wurde aus einer dunklen, abgelegenen Gasse gesendet. Kaum dort angekommen, wurden die zwei Ärzte von ca. vier Personen mit Schusswaffen und Baseballschlägern empfangen, welche die Waffen direkt auf die ahnungslosen Ärzte richteten. Beiden wurden die Funkgeräte sowie das Leitstellen-Telefon abgenommen, wodurch das Krankenhaus ab diesem Zeitpunkt telefonisch nicht mehr zu erreichen war. Anschließend wurden die beiden unter vorgezogenen Waffen, zu ihrer Kollegin und vier weiteren maskierten Personen gebracht.

Bild: Dunkle Gasse von Los Santos, Fotograf: Kaito Lin


Die beiden LSMD Mitarbeiter wurden an eine Wand gestellt und ihre Kollegin wurde von dem sogenannten “Foltertrupp”, so wie sie sich selbst nannten (vier von den acht maskierten Angreifern) fort gebracht und verschwand aus dem Sichtfeld ihrer Kollegen. Unter Berücksichtigung der gefährlichen Situation, versuchten die beiden Ärzte herauszufinden, was das Ziel ihrer Angreifer war. Viele Informationen konnten sie jedoch nicht in Erfahrung bringen.


Während des Gesprächs, habe einer der Männer sich versprochen und einen Namen der Angreifer preisgegeben, woraufhin das Gespräch ein abruptes Ende fand. “Es war so, als wollten sie uns danach erst recht etwas antun!” Nach einiger Hektik, so wurde uns berichtet, wurde kurzerhand ein Schuss auf das Knie eines der beiden Ärzte abgefeuert. Während der andere Arzt mit einem gezielten Schlag eines Metall-Baseballschläger auf die Schläfe, ausser Gefecht gesetzt wurde. Kurz bevor die Gruppe verschwand, tauchte der Anführer der Gruppe auf und verabschiedete sich mit den Worten: ”Wenn wir etwas von den Medics fordern, sollten die uns geben was wir wollen, den mit uns ist nicht zu spaßen!”, so berichtet uns der Sprecher des LSMD.


Wie lange diese Situation und der gesamte Vorfall dauerte, konnte uns der Sprecher nicht mitteilen, da jegliches Zeitgefühl der beteiligten Personen an diesem Abend verloren ging. Sämtliche Konversationen sind außer der abschließenden Drohung nach dem Abend kaum mehr präsent. Der Arzt, dem die Waffe auf das Knie wurde hatte Glück. Denn in dem Tumult, verfehlten die Angreifer das Ziel und er blieb, anders als sein Kollege körperlich unverletzt. Die Angreifer hatten es zudem verpasst das Handy des Arztes abzunehmen und so rief er anschließend die Polizei, die kurze Zeit später eintraf. Was mit ihrer Arbeitskollegin geschehen war, sollten sie später, im Laufe des Abends erfahren.


Der sogenannte “Foltertrupp” fuhr währenddessen mit der LSMD Kollegin zum Hospital um mit ihrer Hilfe in die Räumlichkeiten einzudringen. Ihr Ziel waren die Medizinschränke aus denen sie 10 Spritzen Adrenalin entwendeten. (Adrenalin ist ein natürliches Hormon, welches üblicherweise dafür eingesetzt wird, den Blutdruck und die Herzfrequenz zu erhöhen. Jedoch kann Adrenalin durch Unwissenheit und das verabreichen einer hohen Dosis, selbst bei einem gesunden Menschen von Herzstörungen, über Herzinfarkte bis hin zum Tod führen. Bei ordentlicher Verwendung wird es überwiegend bei einem Herzstillstand und Herzrhythmusstörungen eingesetzt um so Leben zu retten.) Ursprünglich, war die Gruppe jedoch auf der Suche nach Tilidin und Hustensaft, welches das Krankenhaus nicht auf Vorrat hat. Laut hörensagen könnten die Angreifer deswegen auf der Suche nach Tilidin gewesen sein, weil die Mischung dieses Medikaments mit Sprunk eine neue Modedroge sei, die aktuell im Umlauf ist. (Tilidin ist ein synthetisches Opioid, bekannt als starkes Schmerzmittel, was jedoch auch die Stimmung und die Psyche beeinflussen kann.)


Zum Zeitpunkt des Überfalls, als die zwei Kollegen auf den Weg zu ihrer Kollegin waren, befanden sich 17 Schwerverletzte zur Behandlung im Medical Center. Durch das Lahmlegen der Leitstelle und den späteren, bewaffneten Überfall auf das Krankenhaus und Diebstahl des Adrenalins, hat die Gruppe nicht nur den drei Mitarbeitern schwer zugesetzt, sondern auch den Tod unschuldiger Menschen in Kauf genommen.


Laut Aussagen des LSMDs wurden kurz nach dem Raub der lebensrettenden Medizin, 1-2 Täter gefasst. Die Adrenalin-Spritzen konnten sichergestellt werden. Durch den glücklichen Zufall, dass ein LSPD-Kollege sich zu diesem Zeitpunkt noch in medizinischer Behandlung befand und mehrere Polizisten vor Ort waren, konnten einiger der Männer kurz nach dem Raub gefasst werden. Die anderen zwei, so die Vermutung, warteten draußen in der Nähe eines Fluchtwagens und konnten aus diesem Grund am Ende fliehen.


Die erste Vermutung lag darin, dass der Überfall am Mittwochabend mit dem psychologischen Gutachten in irgendeiner Weise zusammenhängt. Den Mitarbeitern des LSMD ist es jedoch schleierhaft, weshalb der Überfall geschah, da die psychologische Untersuchung bereits drei Tage zuvor gestrichen wurde. Die Kollegin die für diese Routineuntersuchung angefragt wurde, schätzte sich nach den wiederholten Drohanrufen und schockierenden Vorfällen der letzten Woche selbst als befangen ein und lehnte die Untersuchung ab. Die betroffene Person wurde über die Streichung der Untersuchung rechtzeitig informiert, weswegen die erste Vermutung des Teams nicht mehr zu passen scheint.


Das LSMD ist über diese Handlung zutiefst bestürzt, da die Tat in ihren Augen nicht begründbar sei. Zudem ist das LSMD und seine Mitarbeiter da, um Menschen zu helfen und Ihnen das Leben zu retten. Diese grausame Tat gegen das LSMD sorgt bei dem gesamten LSMD-Team für Bestürzung und Unverständnis.


Ein abschließendes Statement seitens der LSMD-Leitung lautete: “Im Namen des LSMD sind wir dem LSPD, dem FIB, wie dem gesamten DOJ zutiefst dankbar, dass sie uns in diesen schweren Zeiten tatkräftig unterstützen und uns ihre bestmögliche Hilfe zukommen lassen!”




Autor: Ava Young


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